Unentschieden in Tuttlingen erkämpft

11. Oktober 2026: Verbandsliga Runde 2

SG Donautal Tuttlingen 1 – SG KK Hohentübingen 1

Zur ersten Auswährtsfahrt der Saison ging es nach Tuttlingen. An deren mittleren Brettern fehlten leider gute Bekannte aus der Jugendzeit, was es uns dafür aber leichter machen sollte.

Moritz Hurm (2) blitzte seine Vorbereitung bis ins remise Turmendspiel runter und konnte früh dem Rest zuschauen. Sein Bruder Yannik (6) spielte zweimal auf unerwartete Züge des Gegners die falsche Zugfolge und konnte eine Figur nicht mehr halten.

Zu diesem Zeitpunkt sah es ziemlich düster aus. Nur eine Partie war vorteilhaft, die restlichen 5 Bretter schienen alle ums Unentschieden zu kämpfen. Hoffnung gab es dann irgendwann, als die hinteren Bretter die Initiative übernehmen.

Michael Nikolski (8) bremste den gegnerischen Königsangriff aus und brach am Damenflügel ein. Aber ein Dauerschach verhinderte den Sieg. Daneben hatte sich Christian Alber (7) einen schnellen Freibauern gebildet, welcher nach einem Fehler zum Gewinn einer Figur und der Partie führte.

Marius Hurm (1) hatte eigentlich einen Bauern weniger und sehr schlechte Chancen auf Zählbares. Pünktlich zur Zeitnotphase konnte er allerdings die Stellung verkomplizieren und auf den schwarzen Feldern mit der Dame Dauerschach erzwingen. Malte Michael (5) spielte ebenfalls mit einem Minusbauern, konnte dafür allerdings den gegnerischen Läufer abklemmen. Von Zug zu Zug schien er größeren Vorteil zu erlangen und nach dem Turmtausch waren seine Bauern unaufhaltbar.

Erik Hobson (3) erfüllte seinen Job als Blocker zur vollsten Zufriedenheit und tauschte ab, bis nur noch Könige und Bauern fürs Remis übrig waren. An zwei unterschiedlichen Momenten wäre sogar ein Figurenopfer auf e6 gewinnbringend gewesen.

Kurioserweise war es dann Martin Schmidt (4), der noch eine Niederlage quittieren musste, war sein Brett doch das vorhin erwähnte einzige positive. Allerdings war die Stellung wohl nie so gut, wie sie optisch aussah. Nach dem Verlust eines Bauern musste er ein undankbares Endspiel verteidigen, was trotz einiger versuchter Tricks nicht gelang.

Das Gesamtergebnis von 4:4 sorgt für einen Mannschaftspunkt, den wir gerne mitgenommen haben, ging es doch zwischendurch eher darum, eine all zu hohe Niederlage zu verhindern.

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